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DAS LAND MEINES VATERS


Regie: Edouard Bergeon
Darsteller: Guillaume Canet, Veerle Baetens, Anthony Bajon, Rufus

104 Minuten | Frankreich 2019 | ab 12
2. Woche
Im Jahr 2012 hat Edouard Bergeon die Geschichte seiner Familie als Dokumentation verarbeitet. Nun folgt das ergreifende Drama: Es ist die Geschichte seines Vaters, eines Bauern, der 1996 den Hof seines Vaters übernimmt und dafür seinen Traum von Amerika aufgibt. Ihn erwartet ein arbeitsreiches Leben voller Schulden, aus dem es für ihn irgendwann nur noch einen Ausweg gibt... Das tief berührende Porträt eines Mannes, der alles verliert – am Ende auch sich selbst. 

 

Pierre (Guillaume Canet) ist 25 Jahre alt, als er aus Wyoming zurückkehrt, um mit seiner Verlobten den Hof seines Vaters in der französischen Heimat zu übernehmen. Der junge Landwirt strotzt nur so vor neuen Ideen und Tatendrang, wohingegen sein Vater Jacques nur schwer loslassen kann. Zwanzig Jahre später ist der Betrieb gewachsen und mit ihm die Familie. Doch die glücklichen Tage der gemeinsamen Hingabe für Hof und Land gehören bald der Vergangenheit an. Denn trotz aufopferungsvoller, harter Arbeit und der tatkräftigen Unterstützung seiner Familie wachsen die Schulden – und mit ihnen Pierres Verzweiflung... Bergeon erzählt von seinem jungen Vater, der den Hof übernimmt und mittels Modernisierung mehr daraus machen will. Ein hoffnungsvoller Neubeginn. Doch der Regisseur scheut nicht davor zurück, den schließlich einsetzenden Verfall eines Mannes zu dokumentieren, den die Depression in ihren Klauen hat – in tief schneidenden Szenen, die Eindruck hinterlassen. Ein schöner und ungeschönter Film.

 

„Ein realistisches und ergreifendes Bild!" FIGARO



Harmonie Freiburg
HeuteSoMoDiMiDoFrSa
12:15
 
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