Vorpremiere

DER KLAVIERSPIELER VOM GARE DU NORD


Regie: Ludovic Bernard
Darsteller: Jules Benchetrit, Lambert Wilson, Kristin Scott Thomas

106 Minuten | Frankreich 2017 | ab 0
NEUSTART
Ein junger Pianist landet wegen Diebstahls im Gefängnis. Ein Musikprofessor erkennt das ungeschliffene Talent und bewirkt Bewährung für den Sträfling, um ihn auf einen bedeutenden Klavierwettbewerb vorzubereiten. Doch Matthieu ist voller Selbstzweifel und ohne einen Funken Disziplin... Brillant vertontes Sozial- und Musikdrama.

 

Paris, Gare du Nord. Menschen strömen durcheinander, gehetzt, anonym, blind und taub für einander. Bis auf den jungen Mathieu Malinski (Jules Benchetrit), der am öffentlichen Klavier sitzt und spielt. Und einer in der Menge nimmt wahr, dass diese Musik mehr ist als Zerstreuung: Pierre Geithner (Lambert Wilson), Leiter des Pariser Konservatoriums. Zu gern würde er das außergewöhnliche Talent fördern. Doch der desillusionierte Mathieu aus der Banlieue weist ihn ab. Bis er wegen Diebstahls vor Gericht steht. Dem Professor gelingt es, Mathieus Haftstrafe in Sozialstunden an der Musikhochschule umzuwandeln. Er meldet ihn zum renommiertesten Klavierwettbewerb des Landes an – und Mathieu betritt eine Welt, deren Regeln er nicht kennt. Nicht nur seine strenge Klavierlehrerin hegt begründete Zweifel an seiner Eignung...
Eine Geschichte, in der Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten aufeinandertreffen und schier Unmögliches vollbringen wollen. Damit erfindet Regisseur und Drehbuchautor Ludovic Bernard (DIE PARISERIN) das Rad in seinem dritten Spielfilm wohl nicht neu. Doch er kann auf ein starkes Hauptdarstellertrio zählen. Neben dem großartigen Lambert Wilson (JAQUES – ENTDECKER DER OZEANE) verschmilzt Kristin Scott Thomas (DIE DUNKELSTE STUNDE) geradezu mit der Rolle der elitären Klavierlehrerin. Und der junge Jules Benchetrit tritt überzeugend in die Fußspuren seiner berühmten Eltern Marie Trintignant und Samuel Benchetrit. Eine der größten Rolle im KLAVIERSPIELER VOM GARE DU NORD aber spielt zweifelsfrei die Musik. Sensibel und präzise vertont sie die unterschiedlichen emotionalen Aggregatszustände und Situationen. Zugleich gibt Bernard ihr den Raum, sich von den Zwängen bloßer musikalischer Illustration zu befreien und frei zu entfalten. Die beflügelnde Erzählung über einen genialen Pianisten, der die Fesseln seiner Herkunft überwinden muss, sticht in besonderer Weise durch ihre sorgfältig in Szene gesetzte Musik hervor – ihrer Sogkraft kann man sich nicht entziehen!

 

„Brillant!" PARISIEN

 

„Eine Entdeckung, die Freude macht!" FRANCE INTER



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