EIN VERBORGENES LEBEN


Regie: Terrence Malick
Darsteller: August Diehl, Valerie Pachner, Matthias Schoenaerts

174 Minuten | USA, Deutschland 2019 | ab 12
5. Woche
Kaum ein Film wurde im Wettbewerb von Cannes gespannter erwartet als Terrence Malicks EIN VERBORGENES LEBEN. Das hochkarätig besetzte, dreistündige Epos über den österreichischen Kriegsverweigerer Franz Jägerstätter ist ein visuell überwältigender, philosophischer Film über Glaube, Zweifel und das eigene Gewissen.

 

Der österreichische Bauer Franz Jägerstätter (August Diehl) weigert sich standhaft, für die Wehrmacht zu kämpfen. Selbst im Angesicht der drohenden Hinrichtung bleibt er bis zuletzt davon überzeugt, seinem Gewissen folgen zu müssen. Getragen wird er von seinem tiefen Glauben und der unerschütterlichen Liebe zu seiner Frau Fani und den drei Kindern... Bis weit nach Ende des Zweiten Weltkriegs war das Schicksal von Franz Jägerstätter praktisch unbekannt. Erst in den 60ern erschien das erste Buch über den Österreicher, der sich weigerte, als Soldat einen Eid auf Adolf Hitler zu schwören und dafür 1943 wegen Wehrkraftzersetzung zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde. Im Laufe der Jahre wurde Jägerstätters Geschichte bekannter, er inspirierte unter anderem Daniel Ellsberg zum Protest gegen den Vietnamkrieg und der Veröffentlichung der Pentagon Papers und wurde 2007 selig gesprochen. Den stillen Akt des Mutes eines Menschen wie Franz Jägerstätter in einem Film zu zeigen, ist wahrlich eine Herausforderung. Viel Zeit lässt sich Malick für diese Aufgabe, findet schöne Bilder – und immer wieder zu seinem größten Trumpf zurück: Dem Gesicht August Diehls. Ein stilistisch und intellektuell überwältigenden Film!



Friedrichsbau Freiburg
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