OmU

FÜR SAMA

Vorstellungen im arabischen Original mit Untertiteln


Regie: Waad al-Kateab, Edward Watts
Darsteller: Dokumentation

104 Minuten | Großbritannien, Syrien 2019 | ab 16
4. Woche
Über einen Zeitraum von fünf Jahren erzählt Waad al-Kateab von ihrem Leben im aufständischen Aleppo, wo sie sich verliebt, heiratet und ihre Tochter Sama zur Welt bringt – während um sie herum der verheerende Bürgerkrieg immer fatalere Zerstörung anrichtet. Ihre Kamera zeigt auf unmittelbare, tief berührende Weise Verlust, Überleben und Lebensfreude inmitten des Leids.

 

Als die syrische Abiturientin Waad al-Kateab ihr Wirtschaftsstudium in Aleppo beginnt, zeichnet sich auch hier ein „Arabischer Frühling" ab. An der Uni gibt es oft Demonstrationen gegen das Assad-Regime. Waad al-Kateab schließt sich den Protesten an – doch die Freude über neu gewonnene Freiheiten und den möglichen Rückzug der diktatorischen Regierung weicht bald dem Entsetzen. Als die Auseinandersetzungen eskalieren, wird die 20-jährige zur Bürgerjournalistin. Während die Situation für die Zivilbevölkerung immer schlechter wird, verliebt sich Waad in den Arzt Hamza, der im letzten funktionsfähigen Krankenhaus der Stadt Kranke und Verletzte versorgt. Die beiden heiraten – und mitten im Krieg wird ihre Tochter Sama geboren... Das Kriegstagebuch einer Syrerin ist ein beeindruckendes Dokument von brutaler Wahrhaftigkeit – und in seinem verhaltenen Optimismus ein beinahe zärtliches Geschenk an die eigene Tochter, Sama, geboren im eingekesselten Aleppo während der Bombenangriffe. Waad al-Kateabs Film entstand unter Mitwirkung des erfahrenen Dokumentaristen Edward Watts. Ihr gemeinsames Werk ist ein Appell gegen den Krieg – und ein tief unter die Haut gehender Weckruf an die Welt.



Harmonie Freiburg
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