NIEMANDSLAND - THE AFTERMATH


Regie: James Kent
Darsteller: Keira Knightley, Alexander Skarsgård, Jason Clarke

109 Minuten | Großbritannien 2018 | ab 6
2. Woche
Winter '46. Rachel kommt nach Hamburg, um mit ihrem Mann Lewis zusammenzuleben, der als britischer Colonel beim Wiederaufbau hilft. Respektvoll teilt Lewis das konfiszierte Haus mit dem deutschen Witwer und dessen Tochter – nicht ahnend, dass sich zwischen seiner Frau und dem Deutschen eine Beziehung anbahnt... Tief emotionales Drama vor dem Hintergrund der Nachkriegszeit – mit Keira Knightley!

Nach Kriegsende kommt Rachel Morgan (Keira Knightley) während des eiskalten Winters 1946 im zerbombten Hamburg an. Sie wird wieder bei ihrem Ehemann Lewis (Jason Clarke) leben, einem britischen Oberstleutnant, der damit beauftragt ist, die zerstörte Stadt wiederaufzubauen. Doch als sie sich auf dem Weg zu ihrem neuen Zuhause befinden, muss Rachel verblüfft feststellen, dass Lewis eine unerwartete Entscheidung getroffen hat: Sie werden sich das herrschaftliche Haus mit dem vorherigen Eigentümer, einem deutschen Witwer (Alexander Skarsgård), und seiner aufgewühlten Tochter (Flora Thiemann) teilen. In der aufgeladenen Atmosphäre verwandeln sich Feindschaft und Trauer in Leidenschaft und Betrug... Eigentlich wollte Ridley Scott (ALLES GELD DER WELT) den Stoff verfilmen, doch blieb ihm angesichts der vielen Projekte, an denen er arbeitet, dafür nicht mehr die Zeit und James Kent (TESTAMENT OF YOUTH) kam zum Zug. Der Regisseur bringt eine ganz eigene Sensibilität in die Geschichte ein, die auf dem Roman von Rhidian Brook beruht, den er zu einem melodramatischen Beziehungsdrama verdichtet. Der interessante Ansatz, den Film kurz nach Kriegsende spielen zu lassen – eine Zeit, die filmisch großes Potenzial besitzt, wie Christian Petzolds PHOENIX eindrucksvoll zeigte – mündet in ein großes Gefühlskino, für das Kent auf die exzellente Fotografie des Freiburger Kameramanns Franz Lustig (PALERMO SHOOTING, HOW I LIVE NOW) und ein sehr gutes Schauspiel-Trio zurückgreifen kann. Die drei Hauptfiguren kreisen in einem von persönlichem Leid und komplizierten Verhältnissen geprägten Beziehungsgeflecht umeinander. Zueinander getrieben, aber auch von den Umständen entzweit, und das bis zum konsequent durchdachten Finale. Ein gefühlsbetontes Drama, superb gefilmt!



Harmonie Freiburg
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